Industriebau für Textilproduktion
Errichtet für die Tuchfabrik Marggraf. Im Gebäudekomplex waren Verwaltung, Produktion und Lager untergebracht.
Das Gebäude
Die Tuchfabrik Berlin verbindet einen charakterstarken Auftritt mit zeitgemäßen Büro-, Lager- und Gewerbeflächen im Berliner Westen.
Tuchfabrik Berlin
Nicht die Vergangenheit steht im Mittelpunkt, sondern das, was aus ihr entstanden ist: ein markanter Berliner Gewerbestandort, dessen Fassade Wiedererkennung schafft und dessen Flächen heute Raum für unterschiedliche Unternehmen bieten.
Die Tuchfabrik wurde 1966 als Industriebau für die Textilherstellung errichtet und 2016 durch TCHOBAN VOSS Architekten modernisiert, umgebaut und saniert.
Die vorhandene tragende Struktur wurde weitgehend erhalten. Der Bestand erhielt damit keine nostalgische Inszenierung, sondern eine neue Haltung: klar, sichtbar und auf heutige Nutzung ausgerichtet.
Heute bilden Architektur, Adresse und Nutzung ein Gesamtbild, das Unternehmen eine eigenständige Präsenz innerhalb des Standorts ermöglicht.
Die Fassade
Die frühere Nutzung als Tuchfabrik wird nicht historisch nacherzählt, sondern in eine grafische, zeitgemäße Fassadensprache übersetzt.
Horizontale und vertikale Linien ziehen sich über die Fassade, kreuzen sich und bilden ein abstraktes Gewebe. Die Gestaltung nimmt damit die ursprüngliche Textilproduktion auf, ohne den Bau historisierend wirken zu lassen.
Die farbige Komposition wurde digital auf Aluminium-Sandwichpaneele übertragen. Sie macht die Tuchfabrik schon von außen zu einem unverwechselbaren Ort.
Vom Bestand zur Gegenwart
Genug Kontext, um den Charakter des Gebäudes zu verstehen – ohne die heutige Nutzung aus dem Blick zu verlieren.
Errichtet für die Tuchfabrik Marggraf. Im Gebäudekomplex waren Verwaltung, Produktion und Lager untergebracht.
TCHOBAN VOSS Architekten modernisierten und sanierten den Bestand. Die tragenden Konstruktionen blieben weitgehend erhalten.
Büro-, Lager- und Gewerbenutzungen bilden heute einen Unternehmensstandort mit einer klaren architektonischen Identität.
Heute
Hinter der markanten Fassade liegen funktionale Flächen für Unternehmen, die Arbeiten, Lagern und betriebliche Abläufe an einem Berliner Standort verbinden möchten.
Ansichten
Die Fassadenlinien, der Schriftzug und die unterschiedlichen Gebäudeseiten schaffen Wiedererkennung aus verschiedenen Blickwinkeln.
Unternehmensstandort
Die Architektur soll nicht Selbstzweck sein. Sie gibt dem Standort eine Identität, während die Flächen den Raum für die tägliche Arbeit schaffen.
Die gewebte Fassade und der markante Schriftzug schaffen einen Standort mit eigenem visuellen Profil.
Büro, Lager und Gewerbe können innerhalb eines zusammenhängenden Standorts organisiert werden.
Der Standort in Charlottenburg-Nord verbindet die Präsenz in Berlin mit Flächen, die auch betriebliche Anforderungen aufnehmen können.
Tuchfabrik Berlin
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